Das Projekt „Umweltbildung in der Jugendsozialarbeit“

…ist ein gemeinsames Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit (LAG JSA) mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit und wird vom StMUG gefördert.*

… hat zum Ziel,
Lern- und Erkenntnisprozesse bei der Zielgruppe der Jugendsozialarbeit in Gang zu setzen, das Verständnis von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Arbeitsfeldern der Jugendsozialarbeit zu verankern sowie
tragfähige Kooperationsbeziehungen zwischen Jugendsozialarbeit und Umweltbildung zu initiieren.

… will diese Menschen unterstützen:
Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 26 Jahren, die sozial benachteiligt sind und einen erhöhten sozial-pädagogischen Förderbedarf haben, werden von den bisherigen Programmen der Umweltbildung/ BNE nur unzureichend erreicht.
Das gilt insbesondere für junge Menschen mit Migrationshintergrund (vgl. auch § 13 SGV VIII).

Das bayerische Umweltministerium (StMUG) hat 2010 mit der LAG Jugendsozialarbeit eine Kooperationsvereinbarung geschlossen,
um Zugänge und Angebotsformen für die Zielgruppe der Jugendsozialarbeit (JSA) im Feld der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu erschließen.
Für das Thema sollen Einrichtungen und Mitarbeiter/-innen der Jugendsozialarbeit sensibilisiert und qualifiziert und BNE langfristig als Thema und Angebot in der Jugendsozialarbeit verankert werden. Kooperations- und Netzwerkpartner der Umweltbildung sollen langfristig für die Jugendsozialarbeit erschlossen werden.
Auf dieser gemeinsamen Grundlage wurde das Projekt „Umweltbildung in der Jugendsozialarbeit“ entwickelt.

Rahmenbedingungen:
Soziale Integration und Teilhabe kann nur mit einer ganzheitlichen Arbeitsweise gelingen, die das Lebensumfeld und die konkrete Lebenssituation der jungen Menschen in den Einrichtungen der Jugendsozialarbeit einbezieht.

Das Projekt „Umweltbildung in der Jugendsozialarbeit“ hat zwei Schwerpunkte:
Projektschwerpunkt 1:
Anbahnung langfristiger Kooperationsbeziehungen zu Umweltakteuren vor Ort durch unterschiedliche Einzelprojekte
Projektschwerpunkt 2:
Jugendliche erhalten Freiraum zur weitgehend eigenständigen Planung einer Projektidee mit Umweltbezug

Die ausführlichen Förderinformationen finden Sie zum Download am Ende der Internetseite!

Der Projektzeitraum beträgt eineinhalb Jahre (01.07.2011 bis 31.12.2012). Die Projekte müssen innerhalb dieser Zeit stattfinden und dürfen nicht vor Zustimmung der zu bewilligenden Stelle begonnen werden.

Das StMUG hat für die Umweltbildungsprojekte eine Gesamtsumme von 107.000,- Euro bereitgestellt.
Damit werden ab Juli 2011 örtliche Umweltprojekte in Einrichtungen der Jugendsozialarbeit zu 90 % gefördert.
Die Förderhöhe beträgt für Projektschwerpunkt 1 maximal 10.000,- Euro, für Projektschwerpunkt 2 2.000,- bis maximal 8.000,- Euro.

Die Umweltprojekt-Koordinationsstelle berät Sie
bei der Projektentwicklung und Antragstellung.
Die Antragstellung erfolgt bei der jeweils für Sie zuständigen Bezirksregierung.
Die Entscheidung über die Förderung trifft ein Gremium aus Vertretern der LAG JSA, dem StMUG, dem StMAS sowie Fachleuten aus Theorie und Praxis.

KONTAKT
Haben Sie eine Projektidee? Sind Sie eine Einrichtung der Jugendsozialarbeit? Arbeiten Sie mit der beschriebenen Zielgruppe? Sind Sie eine Umweltbildungseinrichtung, wissen aber noch nicht, wie Sie mit einer Einrichtung der Jugendsozialarbeit kooperieren können?
Wenden Sie sich mit allen Fragen an Ihre Ansprechpartner in der Umweltprojekt-Koordinierungsstelle.

Umweltprojekt-Koordinierungsstelle:
Sonja Gaja
Projektkoordination und -begleitung
“Umweltbildung in der Jugendsozialarbeit”
Tel.-Beratung: Montags 8:30 – 12:30 Uhr
Tel.: 089-159187-72
E-Mail: gaja@ejsa-bayern.de

Postadresse:
Umweltprojekt-Koordinierungsstelle
LAG Jugendsozialarbeit
c/o EJSA Bayern e.V.
Loristraße 1
80335 München

Im Folgenden finden Sie die Förderinformationen und den Download der Antragsformulare!

Dateien zum Herunterladen: